Theaterbesuch am 22.11.2017

Am 22. November 2017 besuchte die gesamte Don-Bosco-Schule das Pfalztheater in Kaiserslautern. Gezeigt wurde das Stück „Ronja Räubertochter“ von Astrid Lindgren.

Die Kinder der Klasse 4a haben den Inhalt nacherzählt.

Ronja wurde am Anfang als Kind von Mattis und Lovis geboren. Es donnerte und blitzte. Dabei entstand der Höllenschlund – die Burg der Mattis-Räuber wurde in zwei Teile gespalten. Die Wilddruden, eine Art Raubvögel, flogen über die Burg, weil sie gern das kleine Menschlein rauben wollten.

Als Ronja größer war, gab Mattis ihr die Erlaubnis in den Wald zu gehen, aber sie musste sich vor vielem hüten: vor den Graugnomen, vor den Wilddruden, sich zu verirren und vor dem Hineinfallen in den Höllenschlund. Dann ging sie los und machte genau das, was ihr der Vater verboten hatte, denn sie übte „sich zu hüten“. Eines Tages wollte sie sich also hüten, in den Höllenschlund zu fallen. Als sie dort ankam, sah sie auf der anderen Seite einen Jungen, Birk Borkasohn. Borka, der Vater von Birk, und Mattis waren seit langer Zeit verfeindet. Ronja konnte den Jungen also nicht leiden. Sie stritten sich sofort und sprangen als Mutprobe über den Höllenschlund. Birk fiel hinein und Ronja half ihm wieder heraus. Birk war dankbar, dass Ronja ihm das Leben gerettet hatte. Trotzdem blieben sie Feinde, denn schließlich waren auch ihre Eltern Feinde. Ronja ging wieder nach Hause und erzählte von ihrem Treffen mit Birk Borkasohn. Mattis flippte aus, weil er nicht gewusst hatte, dass Borka auch ein Kind hat und dass er in seiner Burg wohnte. Am nächsten Tag trafen sich Ronja und Birk im Wald wieder. Dort stritten sie sich, weil Ronja sagte, der Wald gehöre nur Mattis und seiner Bande. Aber Birk entgegnete, dass der Wald und seine Tiere allen gehörten. Ronja wurde so sauer, dass sie weglief, aber dann passierte was ganz schreckliches: Sie brach mit ihrem Fuß in eine Höhle ein und steckte fest. In der Höhle wohnten die Rumpelwichte. Sie hingen eine Wiege an Ronjas Fuß und machten sich über sie lustig. Jetzt kamen auch noch die Wilddruden angeflogen. Ronja war verzweifelt und weinte sehr, aber Birk kam und rettete sie. Sie waren so froh, dass sie beschlossen, dass sie jetzt Bruder und Schwester seien.

So langsam kam der Winter. Die Mattis-Räuber hatten genügend Vorräte, aber die Borkasippe hungerte. Ronja versorgte Birk mit Essen und rettete ihm so ein zweites Mal das Leben.

Endlich wurde es wieder Frühling. Die beiden Kinder trafen sich im Wald, aber sie mussten es geheim halten, dass sie nun Freunde waren. Birk ging an diesem Tag zuerst nach Hause, damit man sie nicht zusammen sah. Mattis fing Birk ein und wollte Borka erpressen. Borka sollte aus der Mattisburg ausziehen. Erst dann würde er seinen Sohn zurückbekommen. Ronja war entsetzt über Mattis’ Verhalten, denn Menschen durfte man nicht rauben. Deshalb sprang sie über den Höllenschlund zu Borka.

Mattis erschrak so über dieses Verhalten, dass er sagte, er habe kein Kind mehr. Daanch war es für die beiden Kinder unerträglich bei ihren Familien und sie beschlossen in den Wald zu ziehen und dort zu wohnen. Birk hatte ein Messer dabei und er sagte, ohne ein Messer könnten sie nicht überleben. Es wurde Nacht und das Messer ging verloren. Sie beschuldigten sich gegenseitig, nicht auf das Messer aufgepasst zu haben. Ronja lief weg und Birk suchte sie. Zum Glück fanden sie das Messer wieder.

Im Herbst kam Lovis zu Besuch und fragte Ronja, ob sie nicht wieder nach Hause kommen wolle. Ronja antwortete: „Nein, mein Vater muss sich erst entschuldigen.“

Es wurde Winter. Mattis kam und entschuldigte sich bei Ronja. Er fragte sie, ob sie jetzt wieder nach Hause käme. Ronja antwortete: „Birk muss aber mitkommen!“ Mattis stimmte zu. Alle zusammen gingen sie zurück.

Für die Räuber war das Leben schwer geworden, weil sie immer verfolgt wurden. Deshalb beschlossen die beiden Anführer, dass sie zukünftig eine große Räuberbande sein wollten. Aber einer musste der Anführer sein und darum machten sie einen Zweikampf. Mattis gewann und wurde Hauptmann. Um Borka aufzumuntern, sagte Mattis: „Dein Sohn wird der nächste Räuberhauptmann, denn mein Kind will kein Räuber werden.“ Aber auch Birk wollte kein Räuber werden. Am Ende feierten beide Banden gemeinsam ein Fest, bei dem sie sangen und tanzten.

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